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Aikido im KJC

Aikido ist eine Kampfkunst mit rein defensivem Charakter und kennt keine aggressive Handlung. Die Verteidigung richtet sich nicht gegen den Angreifer als Person, sondern nur gegen den Angriff selbst.

Die Techniken im Aikido beruhen darauf, die angreifende Kraft auszunutzen und diese auf den Angreifer umzulenken. Alle Techniken sind eine Reaktion auf einen Angriff und bestehen fast ausschließlich aus Kreis und Spiralbewegungen.

Durch geschicktes und rechtzeitiges Ausweichen und geschmeidige, fließende Bewegungen passt man sich einem Angriff an und lässt die Kraft des Angreifers leer laufen, so dass der Gegner sein Gleichgewicht verliert und unter Kontrolle gerät.


Was heißt »Aikido«?

Ai

Ai  bedeutet Harmonie. Im Aikido wird großer Wert auf die Harmonisierung der Bewegungen gelegt.
Die eigene Bewegung wird mit der des Übungspartners in Einklang gebracht.

Ki

Ki  heißt Kraft. Damit ist nicht die körperliche Kraft gemeint, sondern die innere Energie,
die aus der Konzentration und der stabilen Mitte erwächst.

Do

Do  heißt Weg. Die Ausübung von Aikido bedeutet wie in allen anderen japanischen Kampfkünsten
(Karate-Do, Ju-Do) das Beschreiten eines Weges, der das gesamte Leben bis ins hohe Alter begleiten kann.
Das Ziel im Aikido ist zusammen mit den anderen Übenden diesen Weg zu beschreiten.




Mitglied im Fachverband für Aikido in Baden-Württemberg
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Trainingszeiten

Unsere Trainingszeiten sind wie folgt:

Erwachsene Mi.
Fr.
20.00 – 21.45 Uhr
20.00 – 21.30 Uhr
Aikido, Waffen (Aikijo, Aikiken)
Aikido
Fortgeschrittene
Anfänger + Fortgeschrittene
Jugendliche Fr. 18.30 – 20.00 Uhr Aikido  

 

Ein Probetraining ist jederzeit möglich.

Beachtet auch unsere Anfängerkurse, die 2x im Jahr starten.
Für ein Probetraining reicht ein Trainingsanzug.

Training + Etikette

Wie sieht das Training aus?

Die übliche Trainingsbekleidung ist ein weißer Judo- oder Karateanzug (Gi) mit weißem Gürtel. Am dem 1. Dan wird über dem schwarzen Gürtel ein schwarzer Hakama (japanischer Hosenrock) getragen. Das Training findet in der Gruppe statt. In der Regel werden die einzelnen Übungen paarweise mit wechselnden Partnern ausgeführt.

Das Training beginnt mit einer gemeinsamen Konzentrationsphase und Begrüßung durch Abknien im Kreis. Es folgt das Aufwärmtraining, dessen Übungen Kondition, Beweglichkeit und Reaktionsvermögen fördern sollen und uns auf die Bewegungen des Trainings vorbereiten.

Der Hauptteil besteht aus Partnerübungen, die jeweils zuerst vom Trainer vorgeführt werden. Es gibt allerdings auch Übungen, die alleine oder Partnerweise mit Waffen wie Stab (Jo), Holzschwert (Bokken) oder Messer (Tanto) ausgeführt werden.
Am Ende des Trainings knien sich die Aikidoka noch einmal im Kreis ab. Den Abschluss bildet eine weitere Konzentrations- und Entspannungsphase.

 

Etikette

Oberstes Prinzip der Etikette sind der gegenseitige Respekt unter den Aikidoka und das ernsthafte Bemühen um gemeinsame Fortschritte. Zur Etikette gehören:

  • Körperpflege vor dem Training aus Höflichkeit vor den Übungspartnern

  • Kurzhalten von Finger- und Zehennägeln, um Verletzungen vorzubeugen

  • Pünktliches Erscheinen vor dem Training

  • Waschen von Füßen und Händen vor dem Training

  • Ablegen von Schmuckstücken (Verletzungsgefahr)

  • Gemeinsames Auf- und Abbauen der Tatamis (Matten)

  • An- und Abgrüßen durch Verneigung

    • Beim Betreten und Verlassen des Dojos sowie

    • Gegenüber dem Trainer und den Trainingspartnern

  • Abknien

    • Zur Begrüßung

    • Während des Vorführens einer Technik und

    • Beim Abschluss des Trainings

  • Ruhe während des Übens und während der Trainer eine Übung zeigt.

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